136. Generalversammlung Drucken

GV 2018 359
Der für zwei Jahre gewählte Vorstand:

Von links: Marianne Uebelhart, Pfarrer Roland Häfliger,
Martin von Matt, Ancilla Belleri, Pia Widmer, Werner Halder,
Margrith Dubach


Der Chor St. Martin lebt!

Entgegen dem einen oder anderen Unkenruf gilt es festzuhalten: Die Hochdorfer Vereinskultur lebt –dank lebendiger Kulturvereine (nicht nur, aber auch)! Darauf, dass der diesbezügliche Beitrag des Chores St. Martin, der am Samstag, 27. Januar 2018 im Pfarreizentrum seine 136. GV durchführte, einen beachtlichen Teil beiträgt, können die nahezu 50 Sängerinnen und Sänger zusammen mit ihrem Dirigenten stolz sein. Es erstaunt stets von neuem, wenn Martin von Matt in seinem Bericht jeweils die Zahl der Einsätze kundtut: Unter 70 (zusammen mit der Choralschola) geht gar nichts!
Im präsidialen Jahresbericht Ancilla Belleris kamen die aussermusikalischen, geselligen, feuchtfröhlichen Anlässe zum Zug. Sie verzeichneten im topp-organisierten Tagesausflug nach Hallwil einen ersten Höhepunkt, der zweite folgte in Form des Cäcilienabends: Die Altistinnen hatten die Vögel zur Fest-Maxime erkoren und schossen diese denn auch in ihren Darbietungen reihenweise ab.
In Sachen Mutationen sind zu vermelden: die Demission von Alex Unternährer nach zehnjähriger tadelloser Tätigkeit als Kassier, die Wahl von Marianne Uebelhart als Nachfolgerin und die Aufnahme einer – erfreulicherweise – jungen Sängerin. Eine weitere zuverlässige Kandidatin muss noch in der Warteschlange ausharren, da eine Aufnahme «in absentia» nicht möglich ist.
Eingebettet in den zweiten, gemütlichen Teil wurden die Ehrungen vorgenommen, wobei Kopräsidentin Pia Widmer ihre dichterische Ader druckreif spritzen liess. Zu verdienten Ehren kamen Vreni Mennel für 15 Jahre, Ancilla Belleri, Bernadette Klingler und Irena Steiner für stolze 30 Jahre.
Die allgemeine Befindlichkeit des Fussvolkes bewegt sich zwischen Zufriedenheit und Glück: Glück mit dem Chorleiter, Glück mit dem Doppelpräsidium, Glück mit dem Organisten, Glück mit dem Präses. Es tönt kitschig, aber es ist so. Bleibt die bange Frage, ob die Hoffnung auf Gegenseitigkeit gerechtfertigt ist.
wh